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Ebner-Ebenauer

Das Weingut Ebner-Ebenauer in Poysdorf ist eine der besten Adressen im Weinviertel.

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Ebner-Ebenauer

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elegant cremig komplex-elegant
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ausgewogen aromatisch
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ausgewogen mineralisch komplex-elegant
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ausgewogen mineralisch komplex-elegant
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ausgewogen mineralisch
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Produktneuheit

Sekt Zero Dosage Cuvée Courage

► NEU

► 97 A la Carte

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„Cuvée Courage eine einmalige Seltenheit, flüssig glänzendes Gold, das eine magische Anziehung ausstrahlt. Visionär, mutig, erhaben und geheimnisvoll! Ein Schaumwein, der sich auf unverwechselbare Weise von allen anderen unterscheidet!“

– Marion Ebner-Ebenauer

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Badge Falstaff 2022

Falstaff Winzer des Jahres 2022

Mit präziser Arbeit im Weingarten und feinfühligem Ausbau im Keller hat sich das Weinviertler Ausnahme­weingut Ebner-Ebenauer den begehrten Titel „Falstaff Winzer des Jahres“ verdient – wir gratulieren!

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Marion Ebner-Ebenauer im Interview mit Daniela Dejnega

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Liebe Marion, du bist des Weinguts „Gesicht nach außen“. Viele nehmen dich deshalb als reine Marketingfrau wahr. Nervt dich das manchmal?

Marion: Nein, ich bin einfach für „alles mit Menschen“ verantwortlich, deshalb bin ich für viele sichtbarer. Im Lauf der Jahre haben Manfred und ich unsere Aufgaben im Betrieb unseren Talenten angepasst, aber es ist schon witzig, dass eigentlich ich der „Fachtrottel“ von uns beiden bin! Denn meine Ausbildung beinhaltet zwei Weinbauschulen und die Weinakademie, die meines Mannes hingegen die Handelsakademie und ein BWL-Studium.

Als Wienerin ohne familiären Weinbauhintergrund bist du im nördlichen Weinviertel eine „Zugereiste“. Fühlst du dich in Poysdorf sehr wohl oder vermisst du auch manchmal die Stadt?

Marion: Ich brauche das ganze Paket! (lacht) Natur und Kultur sind für mich gleich wichtig, das eine ohne das andere ist unvorstellbar. Ich habe das große Glück, Winzerin geworden zu sein. Das ist nämlich ein besonderer Beruf, der einem zwar viel abverlangt, aber je nach Saison aufregende Überraschungen für uns parat hält. Um das genauer zu erklären: Ein klassischer Landwirt ist für seine Felder und Tiere verantwortlich und verkauft in den meisten Fällen ein unveredeltes Produkt an eine Genossenschaft oder andere Kunden. Im Weinbau müssen wir die Natur und ihre Bedürfnisse, die Veredelung, Abfüllung und Packaging, Logistik, aber auch Design und Vermarktung draufhaben. Es ist sehr anspruchsvoll, doch leben wir ein viel bunteres Leben. Gerade sitze ich gestylt in London und warte auf meinen nächsten Termin. Würde ich die Interviewfragen im Oktober beantworten, wäre ich hochgradig übermüdet im Ernteoutfit und hätte Erde unter den Fingernägeln.

Das Weinviertel gilt ja als Veltlinerland. In Poysdorf fühlen sich aber auch die Burgundersorten sehr wohl, die für euren Betrieb super wichtig sind. Wie kommt das?

Marion: Das größte Geschenk für Manfreds Opa war wohl sein Auslandstudium in Paris 1920 – und für uns seine daraus resultierende Burgunderliebe. Wir haben heute über 70 Jahre alte Rebstöcke im Ertrag und ich will mir ein Winzerleben nicht ohne Pinot Noir, St. Laurent, Weißem Burgunder und Chardonnay vorstellen! Schade, dass der Großvater nicht mehr lebt und verkosten kann, welche Schaumweine wir aus seinem Erbe produzieren. Das hätte ihn bestimmt sehr stolz gemacht!

Die Burgundersorten führen uns auch zum Thema Schaumwein. Gleich der erste Jahrgang von eurem Blanc de Blancs machte international Furore und seither spielen Ebner-Ebenauer-Sekte nicht wenige Champagner an die Wand. Was ist euer Geheimnis?

Marion: Das kann ich hier ja wohl schlecht verraten, wenn wir dieses Alleinstellungsmerkmal behalten wollen, oder? Aber so viel kann ich sagen: Man muss sich von der Gier und dem Gedanken verabschieden, dass alles, was man tut, Geld bringen und effizient sein muss. Wir machen deshalb „finest fizz“, weil wir Grenzen überschreiten wollen und es uns persönliche Erfüllung bringt. Wenn wir nach teilweise 15 Jahren unsere Sekte von Hand polieren, ausstatten, verpacken und in die Welt entsenden, ist das immer ein emotionaler Abschied! Ich bin schrecklich nervös, wenn die Paletten aufgeladen werden. Überlegt doch mal, wie oft habt ihr euch über ein Jahrzehnt mit einem Projekt beschäftigt?! Und Kinder zählen nicht! (lacht)

Mittlerweile ist das Sekt-Sortiment gewachsen. Erst im Dezember kam L´Autrichienne auf den Markt und nun können wir die neue Cuvée Courage probieren. Erzähle uns bitte etwas über diese Kreation – und warum heißt sie Courage?

Marion: Als wir 2006 unser Erstlingswerk erzeugten, begann für uns eine dramatisch aufregende Reise. Wie immer haben wir uns von Herz und Instinkt leiten lassen, damals waren ja weder die Sekt-Qualitätspyramide noch der aktuelle Schaumweintrend in Sicht. Wir haben es der Liebe wegen getan – wegen meiner Liebe zu Vintage-Champagner und wegen meines Mannes Liebe zu mir. Aber es handelt sich auch um eine sehr kostspielige und aufwendige Angelegenheit, und damals in unseren Anfängen war das wirklich reiner Idealismus, denn ein Projekt zu starten, das viel Geld frisst und über Jahrzehnte gebundenes Kapital bedeutet, ist das letzte, was ein junges Weingut ohne funktionierenden Cashflow braucht. Deshalb Cuvée Courage, weil es sehr viel MUT und GLAUBEN erfordert hat. Daran jahrelang festzuhalten und weiterzumachen, ohne nur einen Euro damit umzusetzen, das war schon verrückt. Ich bin meinem Mann im Nachhinein sehr dankbar, dass er mir so vertraut und an uns geglaubt hat!

Kannst du dir auch vorstellen, irgendwann nur noch Sekt zu produzieren?

Marion: Nein, dazu sind die Einzellagen zu beeindruckend und mir zu sehr ans Herz gewachsen. Es gibt Weingärten, die sind so wunderschön vor Ort und dann erst recht in der Flasche. Außerdem sind 50 Prozent unserer Lagen mit Grünem Veltliner bepflanzt und diese Sorte funktioniert für mich persönlich nicht für Schaumwein.

Hast du eine Lieblingslage oder einen Lieblingswein?

Marion: Gott, das ist ja, als müsste man sich für eines seiner Kinder entscheiden, unmöglich! Aber ich muss gestehen, es gibt Lagen, wo „die Aura des Wertvollen“ mitschwingt. Ried Hermannschachern zum Beispiel, mit dem Ausblick in den Süden, über die sanften Hügel des Weinviertels – eine Lage, die stark vom Kalk geprägt ist, was sehr feine, mineralische Veltliner ergibt. Hier erlebt man im Sommer einen noch schöneren Sonnenuntergang als auf Santorin.

Wärst du nicht Winzerin geworden, welchen Beruf würdest du wahrscheinlich ausüben?

Marion: Das kann ich heute natürlich schwer sagen. Ursprünglich wollte ich Bereiterin werden, aber mein Talent war nicht ausreichend. Ich liebe das Handwerk und die Haptik. Vielleicht Schuhmacherin? Innenarchitektin? Es würde wohl ein Beruf sein, in dem man möglichst frei gestalten kann.

Vielen Dank für das Gespräch!