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Wohlmuth

Österreich

Wohlmuth2

Österreichs höchstgelegener Weinbauort ist Kitzeck im Sausal. Dort bewirtschaftet die Familie Wohlmuth seit über 200 Jahren ihre Weingärten. Die Lagen in bis zu 650 Metern Seehöhe sind extrem steil und extrem karg. Extrem hoch ist zudem der Arbeitsaufwand, denn wo das enorme Gefälle den Einsatz von Maschinen unmöglich macht, steht aufwändige Handarbeit im Zentrum.

Kitzeck-Sausal, die kühlste Orts-Appellation der Südsteiermark, ist zum Teil von alpinen Luftströmen geprägt, die Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht sind groß. Die lange Reifeperiode der Trauben lässt komplexe, aromatisch intensive und mineralische Weine entstehen. Dabei spielen auch die einzigartigen Sausaler Böden eine entscheidende Rolle – geprägt von phyllitischem Schiefer, rötlich und schwarz gefärbt.

Eine der ursprünglichsten und ältesten Lagen haben die Wohlmuths vor einigen Jahren rekultiviert und teilweise in Terrassen angelegt: die Ried Dr. Wunsch.
2 wohlmuth 2021 feichtinger

Wiederentdecktes Unikat

Auch die Ried Dr. Wunsch zählt seit Jahrhunderten zu den besten Rieden der Südsteiermark. Ihr Name geht auf einen Gutsherrn aus Graz zurück, dessen Weine vor etwa 150 Jahren über die Grenzen der Region hinweg Bekanntheit erlangten. Mit ihrer Öffnung in Richtung Alpen, der Höhenlage, der Südausrichtung, der Steilheit und dem extrem kargen Schieferboden gilt sie als eine der allerbesten Riesling-Lagen Österreichs.

Die Sorte Riesling besitzt nämlich lange Tradition und war im Sausal weit verbreitet, bevor sie zunehmend durch Sauvignon Blanc verdrängt wurde. Familie Wohlmuth aber hielt immer am Riesling fest, war sie doch von seinem großen Potenzial fest überzeugt – hervorragende Weine geben ihr Recht.

Sortiment

Wohlmuth

Produktkategorien
Länder/Regionen
Farben
Jahrgänge
Rebsorte/Fruchtsorte
Ausbau
Geschmack
Verschlussart
Extras
Preis
12 - 45 Euro
Prämierungen
Kundenbewertungen
Verfügbar in
Alkoholgehalt
12 - 14 Volumsprozent
Klassifizierung
92 Falstaff Punkte
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Gelber Muskateller Schiefer Südsteiermark 2020

1482
 
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€ 19,76 / Liter
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93 Falstaff Punkte
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Chardonnay Schiefer Südsteiermark 2020

1482
 
10% Mengenrabatt
Nur € 13,34 pro Flasche

€ 19,76 / Liter
verfügbar 
93 Falstaff Punkte
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Sauvignon Blanc Schiefer Südsteiermark 2020

1482
 
10% Mengenrabatt
Nur € 13,34 pro Flasche

€ 19,76 / Liter
verfügbar 
94 Falstaff Punkte
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Sauvignon Blanc Ried Steinriegl Erste STK Lage 2020

2077
 
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Nur € 18,69 pro Flasche

€ 27,69 / Liter
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98 Wine Enthusiast Punkte
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Sauvignon Blanc Ried Steinriegl Erste STK Lage 2019

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50001745.2019
1780
2077
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Normalpreis: € 20,77

€ 23,73 / Liter
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94 Falstaff Punkte
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Gelber Muskateller Ried Steinriegl Erste STK Lage 2020

1879
 
10% Mengenrabatt
Nur € 16,91 pro Flasche

€ 25,05 / Liter
verfügbar 
93 Falstaff Punkte
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Riesling Kitzeck-Sausal 2020

1284
 
10% Mengenrabatt
Nur € 11,56 pro Flasche

€ 17,12 / Liter
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92 Falstaff Punkte
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Grauburgunder Kitzeck-Sausal 2020

1284
 
10% Mengenrabatt
Nur € 11,56 pro Flasche

€ 17,12 / Liter
verfügbar 
97 Wine Enthusiast Punkte
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Riesling Ried Dr. Wunsch 2019

2077
 
10% Mengenrabatt
Nur € 18,69 pro Flasche

€ 27,69 / Liter
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95 A la Carte Punkte
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Grauburgunder Ried Gola Erste STK Lage 2019

2176
 
10% Mengenrabatt
Nur € 19,58 pro Flasche

€ 29,01 / Liter
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97 Wine Enthusiast Punkte
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Riesling Ried Edelschuh Große STK Lage 2018

3961
 
10% Mengenrabatt
Nur € 35,65 pro Flasche

€ 52,81 / Liter
verfügbar 
97 Falstaff Punkte
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Riesling Ried Edelschuh Große STK Lage 2019

3961
 
10% Mengenrabatt
Nur € 35,65 pro Flasche

€ 52,81 / Liter
verfügbar 
96 Falstaff Punkte
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Sauvignon Blanc Ried Hochsteinriegl Große STK Lage 2019

3366
 
10% Mengenrabatt
Nur € 30,29 pro Flasche

€ 44,88 / Liter
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97 Falstaff Punkte
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Sauvignon Blanc Ried Edelschuh Große STK Lage 2019

4457
 
10% Mengenrabatt
Nur € 40,11 pro Flasche

€ 59,43 / Liter
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94 A la Carte Punkte
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Chardonnay Ried Sausaler Schlössl 2018

2474
 
10% Mengenrabatt
Nur € 22,27 pro Flasche

€ 32,99 / Liter
verfügbar 

1 2

Gerhard Wohlmuth im Interview

gerhard wohlmuth

Wir haben mit Herrn Gerhard Wohlmuth persönlich über seine Arbeit, seine Weine und die Klimaerwärmung gesprochen. Und ihn gefragt, wie er den Riesling beschreiben würde, wenn er ihm als Person plötzlich gegenübertreten würde. 

Gibt es Momente, wo Sie wünschten, dass ihr Weingut einfach mal in flacheren Regionen läge?

Gerhard Wohlmuth: Natürlich wäre es leichter und einfacher, in flacheren Lagen zu arbeiten (lacht). Aber das spezielle Mikroklima, das wir haben, erreicht man sonst eben nirgends. Dadurch bin ich schon sehr glücklich, in dieser Region arbeiten zu dürfen. Bei uns liegt der Großteil der Einzellagen wirklich auf über 40 Prozent Gefälle, zehn Hektar liegen gar zwischen 60 und 100. Diese werden dann entweder in Terrassen oder per Seilwinde bewirtschaftet. Wir rekultivieren gerade auch die Einzellage „Dr. Wunsch“, die im Schnitt ein Gefälle von über 110 Prozent aufweist.

Ihre Rieden liegen auf bis zu 600 Meter hohen Steillagen. Welchen Einfluss hat der Klimawandel auf Ihre Arbeit? Und wie, denken Sie, wird sich der Wandel zukünftig auf Ihren Wein auswirken?

Gerhard Wohlmuth: Da wir im kühlsten Teil der Südsteiermark und so weit oben liegen, hatten wir mit der Erwärmung bisher auch die wenigsten Probleme. Dadurch haben unsere Trauben eine lange Vegetationsdauer, die Aromen können komplett ausreifen – und das bei moderatem Alkoholgehalt von 12 bis 13 Prozent. Durch die kühlen alpinen Nächte in der Südsteiermark bleibt die Säure sehr stabil. Sogar im Hitzejahr 2018, wo im Rest Österreichs bereits im August geerntet wurde, hatten wir die Hauptlese erst in der zweiten Septemberhälfte. Allerdings, wenn man mit der Großmutter redet, merkt man schon, dass die Lese damals wesentlich später stattfand und diese rasche Veränderung hat uns Weinbauern auch stark sensibilisiert. Die Südsteiermark war aber immer eine Grenzregion für den Weinbau, gerade in den kühleren 80er-Jahren, wo Weine mit gerade mal 10 Volumprozent Alkohol entstanden. Insofern hat es sein Gutes, da die Weine durch die zusätzliche Wärme an Komplexität gewinnen – diesen Idealzustand wollen wir bewahren, weshalb wir uns bewusst sind, dass wir die Natur für die nächsten Generationen erhalten müssen.

Jedes Jahr ziert ein anderes Bild die Etiketten Ihrer Weine. Wie kamen Sie zur Kunst und welche Bedeutung hat diese für Sie?

Gerhard Wohlmuth: Die Kunstetiketten wechseln seit 1986 jährlich, damit hat der Papa begonnen – mit ihnen wird die Einzigartigkeit jedes Jahrgangs unterstrichen. Da wir eine sehr kunstaffine Familie sind, spielt diese auch eine wichtige Rolle in unserem Leben, wodurch wir schon seit Jahrzehnten zeitgenössische Kunst sammeln und dies auch oft mit dem Hintergedanken, dass es vielleicht einmal ein Jahrgangsbild sein könnte. Schließlich entscheidet das Bauchgefühl, welches wir nehmen: Manchmal passt die Farbe zum Jahrgang, manchmal spiegelt das Bild etwas, das im letzten Jahr passiert ist. Wein hat ja diese zwei faszinierenden Aspekte: Einerseits macht er die Herkunft schmeckbar, andererseits wird im Wein der Jahresverlauf eingefroren.

Sie vinifizieren ja verhältnismäßig auch viele Rieslinge, die bei uns im Mai Monatsthema sind. Die Südsteiermark ist nun aber keine typische Riesling-Region. Wie kommt’s?

Gerhard Wohlmuth: Das hat einen historischen Kontext: In Kitzeck-Sausal war der Riesling die wichtigste Rebsorte, bevor der Sauvignon Blanc in die Region gekommen ist. Bei uns hat er immer schon einen hohen Stellenwert gehabt, für meinen Großvater war das der beste Wein. Mein Vater hat auf der Ried Edelschuh die Riesling-Rebfläche sogar noch etwas ausgeweitet, was in den 80er-Jahren als völlig verrückt galt, da andere Rebsorten wesentlich leichter zu vermarkten waren.

Auch für mich ist Riesling eine große Leidenschaft. Als ich 2008 voll in den Betrieb einstieg, war für mich sofort klar, dass Riesling neben dem Sauvignon Blanc unsere Leitsorte ist, denn wir haben hier ein perfektes Terroir für diese Rebsorten. Aufgrund dessen haben wir unsere Riesling-Rebflächen ausgeweitet, neue bepflanzt und weitere hinzugekauft. Mittlerweile haben wir sechs Hektar mit Riesling bestockt, drei weitere werden durch die Ried Dr. Wunsch hinzukommen. Wir können durch die Steillagen den Riesling Ende Oktober ohne Edelfäule ernten. Die phyllitischen Schieferböden mit Quarzeinschluss sind besonders karg und eignen sich wunderbar für diese Rebsorte, da sie auch immense Mineralität in den Wein bringen. Unsere Vision ist es ja, die 10 Prozent Riesling auf 20 zu steigern, denn für uns ist er qualitativ jetzt schon gleichauf mit dem Sauvignon Blanc. Das merkt man auch an den Bewertungen von Falstaff, Vinaria und Parker. Wir haben im Vergleich zu anderen österreichischen Rieslingen vermutlich eine deutschere Stilistik – ich nenne sie jedoch lieber „Kitzecker“ (lacht).

Nehmen wir an, der Riesling wäre ein Mensch. Wie würden Sie ihn beschreiben?

Gerhard Wohlmuth: Puh … Der Riesling ist sicherlich ein sehr vielschichtiger Charakter – einer, der alle positiven und auch melancholischen Emotionen in sich auffasst. Ein Mensch, der viel erlebt und mit diesen Erlebnissen seine Persönlichkeit bildet. Rieslinge ohne Edelfäule ergeben diese immens femininen Weine, die sehr viele Nuancen tragen können, ohne breit oder muskulös zu sein. Die Rebsorte wird oft als König der Weißweine bezeichnet – ich würde ihn eher als Königin sehen.

Wir bedanken uns bei Herrn Wohlmuth für das Interview und wünschen jedem, der nun Lust bekommen hat, in die Welt der Steillagen-Weine einzutauchen, ein herzliches „Wohl bekomm’s!“