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Netzl

Österreich

netzl

Achtundzwanzig Hektar Weinbaugebiet mitten im rubinroten Herzen Carnuntums liegen in der Obhut der Familie Netzl. Hier, rund um die sanfte Bergkette des Arbesthaler Hügellands, gedeihen die Trauben für Zweigelt und Co in einem speziellen Klima: einer idealen Melange aus dem warmen Einfluss der pannonischen Tiefebene – ideal für eine hohe physiologische Traubenreife – und den kühlen Winden von Donau und Neusiedlersee, die Frische, Frucht und Würze in die Weine bringen. Doch das allein wäre nur eine Seite der Formel für charakterstarke Kreszenzen. Herausragende Weingärten wie die karge, kalkhaltige Ried Bärnreiser oder die schottrige Ried Schüttenberg, beide von den Österreichischen Traditionsweingütern zu Ersten Lagen ernannt, benötigen ein mindestens ebenso starkes Winzer-Pendant, um zu ihrem vollen Potenzial zu finden. Und genau hier kommt das Tochter-Vater-Duo Christina und Franz Netzl ins Spiel.

Wir dürfen als Winzer unsere Reben, Trauben und Weine begleiten – sie so gut wie möglich unterstützen und stärken, ohne sie dabei verändern zu wollen.
Christina und Franz Netzl
Netzl 2

Aus dem gleichen Rebstock geschnitzt

Wein ist Tradition kombiniert mit ständiger Innovation“, ist sich Franz bewusst, der die Schirmherrschaft über das seit nun sechs Generationen bestehende Weingut inzwischen an seine Tochter weitergegeben hat. Denn während er nach wie vor mit viel Wissen und großem Erfahrungsschatz der jungen Winzerin zur Hand geht, zeichnet Christina für eben jene ständige Innovation verantwortlich, die so unumgänglich für den Qualitätsfortschritt eines jeden Weinguts ist.

Für Christina ist Wein Kreativität, Passion und Leidenschaft, Jahr um Jahr anders interpretiert. Konstanten im frischen Gegenwind bleiben die Handlese, die biologische Bewirtschaftung der Rieden und die Sprache der Herkunft, die jeden der Weine von der ersten Duftnote bis zum letzten Schluck prägen. Für letzteres gilt es, den Trauben die Freiheit zur Entfaltung zu bieten, nur so finden sie zu einer authentischen Typizität und werden zum Sinnbild des Carnuntiner Terroirs. Das bedeutet: im Weingarten möglichst optimale Bedingungen schaffen und im Keller behutsam tüfteln und täglich mit Bedacht entscheiden, ohne die Weine zu lenken.

Das verlangt neben viel Aufmerksamkeit auch eine große Portion Ruhe, Zeit und Geduld. Wie in einer guten Kinderstube eben. Dass ihnen dies jedes Jahr aufs Neue gelingt, beweisen etliche Auszeichnungen, vor allem aber die perfekt ausgelotete Komplexität und das große Terroir, das sich in jedem Glas Netzl-Wein wiederfindet. Oder anders gesagt: der Geschmack eines voll entfalteten Potenzials von Mensch und Wein.

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Christina Netzl im Interview

Christina Netzl

In welchen einzigartigen Merkmalen spiegelt sich die Herkunft Ihrer Weine?

Christina Netzl: Reife, aber saftige und immer noch frische Frucht und angenehme Würze kombiniert mit eher samtigen Tanninen am Gaumen – das bringt Komplexität, macht die Weine tiefgründig und spannend zu trinken. Für mich sind das die typischen Merkmale für Weine aus Carnuntum, was auch genau die Kombination der verschiedenen Klimate widerspiegeln, die unsere Region prägen.

Was war Ihre größte Herausforderung als Winzerin und wie haben Sie diese gemeistert?

Christina Netzl: Als Winzerin und natürlich auch als Winzer steht man jedes Jahr vor neuen Herausforderungen – wir arbeiten mit der Natur und die kann man zum Glück nicht vorhersagen oder beeinflussen. Das macht unseren Beruf so spannend und vielfältig, aber natürlich muss man lernen damit umzugehen und nicht jeder ist damit glücklich.

Wo in den Weinbergen im Carnuntum sind für Sie die schönsten Plätze, um zu entspannen?

Christina Netzl: Am Schüttenberg mit Blick über die Rieden rund um Göttlesbrunn – dort haben ich und mein Mann Peter auch geheiratet und verbringen gerne einen Abend mit den Kindern.

Welchen Beruf würden Sie gerne ausüben, wenn Sie nicht Winzerin wären?

Christina Netzl: Werbegrafikerin wäre meine zweite Berufswahl gewesen.

Welche Weine trinken Sie, neben Ihren eigenen, am liebsten?

Christina Netzl: Das ist ganz abhängig vom Essen und der Jahreszeit und natürlich auch wo man sich gerade befindet (am spannendsten finde ich immer die Kombination von regionaler Küche mit den regionalen Weinen – das passt meist hervorragend!). Prinzipiell müssen die Weine Spannung und Tiefe haben und gleichzeitig ausgewogen und toll zu trinken sein. Wein darf meiner Meinung nach nicht langweilig sein und gleichzeitig den Gaumen nicht überfordern oder gar erschlagen z.B. mit zu viel Süße oder Tannin. Es muss Spaß machen, noch ein zweites Glas davon trinken zu wollen und noch mehr Facetten davon herauszufinden.

Was können Sie besonders gut kochen?

Christina Netzl: Ich koche wirklich gerne und versuche auch immer wieder mal gerne was Neues. Meine Kinder würden wohl sagen: Lasagne.

Was bereitet Ihnen heute noch Herzklopfen?

Christina Netzl: Wenn die ersten Trauben des neuen Jahrganges in den Keller kommen – Startschuss für die neue Ernte. Die Meinung meiner Kinder. Und natürlich mein Mann :)

Danke für das Gespräch!