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Produzentenübersicht Duval-Leroy

Duval-Leroy

Frankreich

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Champagne Duval-Leroy wurde 1859 gegründet, als zwei Champagner-Familien zusammenkamen. Seit seiner Gründung ist das Champagnerhaus in Vertus beheimatet, im Herzen der Côte des Blancs. Momentan werden etwa 200 Hektar Rebfläche gepflegt, auf den meisten davon wächst hochqualitativer Chardonnay. Wie Roederer und Bollinger ist Duval-Leroy eines der wenigen Champagnerhäuser, das noch in Familienhand ist. 1911 revolutionierte Raymond Duval-Leroy  die Champagnerwelt, indem er den ersten Champagner aus ausschließlich Premier-Cru-Trauben vinifizierte. Seine Vision war es, eines Tages für außergewöhnliche Qualität - vor allem in der Gastronomie – bekannt zu sein. Heute stehen die Champagner von Duval-Leroy in über 250 mit Michelin-Sternen ausgezeichneten Restaurants weltweit auf der Karte, das Champagnerhaus ist gleichzeitig auch ein angesehener Partner der globalen Sommelier-Gemeinde. 

Carol Duval-Leroy leitet seit dem plötzlichen Tod ihres Mannes 1991 das Unternehmen. In den darauffolgenden zehn Jahren modernisierte sie den Produktionsprozess, entwickelte traditionelle Verkaufskanäle weiter, erweiterte die Produktpalette und steigerte die Exportrate. Heute spiegelt das Image der Marke Duval-Leroy ihre ganze Leidenschaft für Champagner wider.

In den letzten 30 Jahren konzentrierte sich Carol Duval-Leroy darauf, bestmögliche Qualität zu erreichen. Mit Erfolg: Dreimal schon wurde ihren Kreationen der Titel "World’s Best Champagne" verliehen. 2013 wurde Carol Duval-Leroy außerdem der "Women’s Award Green Business Prize" des Magazins "La Tribune" in Paris verliehen. Mit dieser Auszeichnung wird ihr jahrelanges Engagement für Umweltschutz und nachhaltige Entwicklung honoriert. Das Champagnerhaus praktiziert nämlich Nachhaltigkeit bei jedem Schritt der Weingarten- und Kellerarbeit – um das Land zu bewahren und gleichzeitig Weine von unvergleichlicher Qualität und Konsistenz zu keltern – und darf sich stolz das erste 100 % vegane Champagnerhaus nennen.

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In der oft von Kriegen heimgesuchten Champagne gab es schon früh starke Frauen.
Carol Duval-Leroy
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Carol Duval-Leroy:
Die "Femme de Champagne"

Als eines der letzten großen Champagnerhäuser im Familienbesitz hat sich Duval-Leroy zum bevorzugten Partner großer Köche und Sommeliers in Frankreich und der ganzen Welt entwickelt.

Der Aufstieg der Marke in den elitären Kreis von Prestigelabels ist das Werk einer starken Frau vom Schlage jener femininen Legenden, die seit Jahrhunderten die Geschichte der Champagne mitprägen: Carol Duval.

Sie war auch die erste Frau an der Spitze der Winzervereinigung der Champagne, ein Beweis für ihre Handschlagqualität. Heuer feiert die Grande Dame des französischen Schaumweins ihr 30-jähriges Jubiläum an der Spitze des Unternehmens. Willi Klinger, der Duval-Leroy schon 1995 als Exklusivimport für WEIN & CO gewinnen konnte, führte das folgende Interview mit der legendären „Femme de Champagne“.

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Duval-Leroy

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Der beste Jahrgangs-Champagner der Welt!

Im aktuellen 'Sparkling Spezial' verlieh der Falstaff der Femme de Champagne 2002 die volle Punkteanzahl. Das Flaggschiff des Hauses Duval-Leroy geht damit als perfekter Champagner in die Geschichte ein und verwies Ikonen wie Roederer Cristal 2012 auf die Plätze. Aber nicht nur der High-End-Luxus-Champagner, sondern das gesamte Sortiment des Traditionshauses wurde mit beeindruckenden Bewertungen bedacht – ein verdienter Erfolg für das Dream Team Carol Duval-Leroy und Sandrine Logette-Jardin, die gemeinsam als Grandes Femmes de Champagne brillieren.

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Carol Duval-Leroy im Interview

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Willi Klinger: Welche Rolle spielen die Frauen in der Geschichte der Champagne?

Carol Duval-Leroy: Ich glaube, dass die Frauen in vielen Weingütern der Welt eine größere Rolle spielen als dies durch die vielen Männer auf den Etiketten den Anschein hat. In der oft von Kriegen heimgesuchten Champagne gab es schon früh starke Frauen, oftmals Witwen, die die Geschicke bekannter Betriebe in die Hand nahmen. Mir blieb auch nichts Anderes übrig, als mein Mann 1991 viel zu früh verstarb. Ich stand damals auf einmal alleine mit drei kleinen Kindern da, und musste – noch dazu als gebürtige Belgierin – die CEO-Rolle übernehmen, um das Haus in der Familie zu halten. Heute sind meine drei Söhne starke Säulen unseres Hauses. Julien kümmert sich um die Betriebsführung und die Weingärten, Charles ist für den Vertrieb und das Marketing verantwortlich und Louis ist als Markenbotschafter, Educator und Netzwerker mit den Chefs und Sommeliers unterwegs.

Willi Klinger: Die drei repräsentieren die sechste Generation. Wie hat diese Erfolgsstory eigentlich begonnen?

Carol Duval-Leroy: Das Gründungsjahr ist 1859, als sich der Weinhändler Edouard Leroy aus Reims mit dem Winzer Julien Duval aus Vertus an der Côte des Blancs zusammentat, um hochwertigen Champagner zu erzeugen. Ihre Kinder haben geheiratet und nahmen als Familiennamen den Doppelnamen der Marke an.

Willi Klinger: Was macht eigentlich den Stil von Duval-Leroy aus?

Carol Duval-Leroy: Sinnlichkeit und Eleganz! Wir sind ein „großes“ kleines Haus, das heißt, unsere Produktion ist gegenüber anderen bekannten Marken ziemlich begrenzt. Aber trotzdem wollen wir viele Kunden für den speziellen Esprit von Duval-Leroy begeistern: Sinnlichkeit, Frische und Finesse. Unsere Champagner sind geprägt von den Kreideböden der Côte des Blancs, auf denen der Chardonnay seine unvergleichliche Spannung entwickelt. Sie wird durch die Frucht und den Körper von genau dazu passenden Pinot Noirs harmonisch ergänzt. Dieser Stil ist das Resultat der perfekten Zusammenarbeit der Familie und unserem Team samt Weingartenchef Arnaud Terrier und Kellermeistern Sandrine Logette.

Willi Klinger: Mir ist aufgefallen, dass dieser sprichwörtliche Duval-Leroy-Stil sich genauso beim Rosé-Champagner zeigt. Worauf kommt es bei der Erzeugung an?

Carol Duval-Leroy: Der Duval-Leroy Rosé Prestige 1er Cru wird in zwei Produktionsschritten erzeugt: Zuerst wird eine Saignée (Dt.: Seihmost) vom Pinot Noir entnommen, die nach einer kurzen, kühlen Maischestandzeit (Kaltmazeration) von 18 Stunden vinifiziert und dann mit klaren Chardonnay-Weinen verschnitten wird. Die Hauptbasis der derzeitigen Cuvée ist der Jahrgang 2014. Die Cuvée besteht aus 80 Prozent Pinot Noir und 20 Prozent Chardonnay. Die Trauben stammen von Grand-Cru- und Premier-Cru-Parzellen der Côte des Blancs und der Montagne de Reims. Um die stilistische Eleganz, Finesse, Komplexität und Trinkfreudigkeit von Duval-Leroy zu gewährleisten, liegt die Dosage hier bei 9 Gramm und verleiht so dem stoffigen Pinot Noir die nötige Rundheit, während der Chardonnay die erforderliche Spannung im Abgang beiträgt. Mit seiner schönen Frucht und der anregenden Farbe eignet er sich sowohl als Aperitif als auch als Begleiter zu vielen Speisen wie Nudeln oder Risotto mit Meeresfrüchten oder etwa zu einem Thunfischtartar.

Willi Klinger: Die Champagner von Duval-Leroy sind für mich besonders von der Definition und der Eleganz des Chardonnays geprägt.

Carol Duval-Leroy: Chardonnay aus Vertus und den benachbarten Grand-Cru-Orten ist natürlich der Schlüssel zur Identität von Duval-Leroy. Der Brut Reserve enthält 50 Prozent Pinot Noir für die in diesem Segment gewünschte Rundheit. Beim Extra Brut und beim Fleur de Champagne dominiert bereits der Chardonnay mit 70 Prozent. Der Blanc de Blancs setzt ganz auf die lineare Präzision des Chardonnays, die in unseren Prestige-Cuvées „Femme de Champagne“ und „Femme de Champagne Brut Nature 2002“ auf die Spitze getrieben wird. Die Kunst dabei ist, trotz der glasklaren Reinheit und Salzigkeit der Grand-Cru-Chardonnays die nötige Balance und Fülle zu erzielen. Das schaffen wir mit extrem langen Reifezeiten und einem kleinen Anteil von Pinot Noir aus Grand-Cru-Lagen. Dann kann man wie bei unserem Flaggschiff, dem Femme Brut Nature 2002, auch auf jegliche Dosage verzichten.

Willi Klinger: Der Femme de Champagne Non-Vintage ist eine großartige Prestige-Cuvée unter 90 Euro. Warum kostet eigentlich der Brut Nature 2002 dreimal so viel?

Carol Duval-Leroy: Es ist extrem schwierig, einen großen, harmonischen Brut Nature aus 95 Prozent Chardonnay zu erzeugen. Um diese Cremigkeit ohne jegliche Dosage zu erreichen, braucht es das allerbeste Traubenmaterial und einen sorgfältigen, extrem langen Ausbau. Unser 2002er reifte 18 Jahre lang, extra lang auf der Hefe und zum Teil in kleinen Holzfässern. Das machen wir nicht aus kommerziellen Gründen – dazu sind die Chargen viel zu klein –, sondern um die letzten Qualitätsreserven in Sachen Champagne auszuloten.

Willi Klinger: Ich habe den Fleur de Champagne bereits in den 80er Jahren als Haus-Champagner in einem Dreisterne-Restaurant kennengelernt. Wie kam es zu dieser intensiven Zusammenarbeit von Duval-Leroy mit der Spitzengastronomie?

Carol Duval-Leroy: Wir arbeiten mit 500 Küchenchefs, die zur gastronomischen Spitze in der ganzen Welt gehören. Wir sind auch Partner der angesehenen Gruppe „Relais & Châteaux“. Mit den Spitzenköchen verbindet uns außer der Exaktheit der Produktionsprozesse die Suche nach dem besten Grundmaterial – in unserem Fall der Trauben – und die Nachverfolgbarkeit ihrer Herkunft. Aus diesem gemeinsamen Geist, der uns zum Beispiel schon seit drei Generationen mit dem Dreisterne-Restaurant „Troisgros“ verbindet, machen wir für gewisse Restaurants eigene Cuvées, die wir gemeinsam mit den Chefs komponieren. Wir haben eine freundschaftliche Kooperation mit der Sommellerie, die besonders unsere Offenheit schätzt. Wir sind bei der Herkunft der Trauben und den Produktionsmethoden immer völlig transparent. Daher kommen viele Sommeliers vor den großen Wettbewerben zu uns, um ihr Wissen in Sachen Champagner und Schauwein zu vertiefen. Sie interessieren sich auch für unsere Sonderprojekte aus Einzellagen („Précieuses Parcelles“) und vergessene Sortenraritäten wie den Petit Meslier.

Willi Klinger: Die Champagne musste in letzter Zeit einige Kritik von Umweltschützern in Kauf nehmen. Wie stehen Sie dazu?

Carol Duval-Leroy: Duval-Leroy hat sehr früh die Strategie einer nachhaltigen Entwicklung eingeschlagen. Ich möchte ja meinen Enkeln keinesfalls ein vom intensiven Einsatz von Pestiziden und Herbiziden zerstörtes Gebiet hinterlassen. Genauso müssen wir unsere unternehmerische Basis, die Traubenproduktion, absichern. Daher waren wir unter den ersten, die eine Umweltzertifizierung nach dem HVE-System (Haute Valeur Environnementale) bekamen. Unsere Weine werden auch grundsätzlich nicht geschönt, was ihnen mehr Rundheit verleiht, aber auch mehr Zeit braucht. Wir haben bereits die ersten drei Bio-zertifizierten Parzellen, aus denen wir drei Bio-Cuvées machen. Wir machen das aus Überzeugung, aber nicht wegen irgendwelcher Dogmen.

Willi Klinger und WEIN & CO danken für das Gespräch.