Kellerräumung: Bis zu 50% Rabatt im SALE
Bestellung

Bei Fragen zu Ihrer Bestellung erreichen Sie uns unter:

order@weinco.at



Telefon:
+43 (0)5 0706 3070
(Mo-Fr: 9-16 Uhr)

VinoCard

Bei Fragen zu Ihrer Kundenkarte und Ihrem Jahresbonus erreichen Sie uns unter:

vinocard@weinco.at

Telefon:
+43 (0)5 0706 3070
(Mo-Fr: 9-16 Uhr)

Diners Club Kundendienst

Fragen zur Diners Club VinoCard richten Sie bitte an:
kundendienst@dinersclub.at

Telefon:
+43 (0)1 50 135-14
(Mo-Fr: 8-16 Uhr)

Hilfe

Sie brauchen Unterstützung im Webshop oder haben Fragen zu Ihrer Bestellung oder unserem Sortiment? Wir freuen uns auf Ihre Anfrage und helfen Ihnen sehr gerne weiter!

Kontaktieren sie uns
Gratisversand ab € 25,- in
Warenwert:
€ 0,00
Sie haben derzeit keine Produkte auf Ihrer Merkliste.
0x hinzugefügt
Warenwert: € 0,00
Wir liefern GRATIS Zum Warenkorb
Inspiration Themen Nachhaltig Austria

Nachhaltig Austria

Gütesiegel für den Österreichischen Wein

Nachhaltig Austria Logo breit

Das Siegel „Nachhaltig Austria“ gibt es seit 2015. Alle österreichischen Weingüter können diese Zertifizierung erlangen, wenn sie ein hohes Mindestniveau in neun Nachhaltigkeitskategorien erfüllen.

Nachhaltigkeit ist ein Megatrend. Ursprünglich stammt die „Nachhaltigkeit“ aus der Forstwirtschaft, wo sie vereinfacht gesagt jenes Prinzip beschreibt, nach dem bei der Nutzung eines Waldes pro Jahr nicht mehr Holz gefällt werden darf, als jeweils nachwachsen kann. Das sichert den Bestand des Waldes.

Banner Nachhaltig Austria
huber01

Das sagen die WinzerInnen ...

Der Traisentaler Winzer Markus Huber ist sowohl Nachhaltig-Austria- als auch biozertifiziert: „Ich sehe das Nachhaltig-Austria-Siegel als ergänzendes Tool zu Bio. Wir haben uns zertifizieren lassen, da ich hier neben unserer Bio-Zertifizierung eine zusätzliche Maßnahme sehe, die unsere Bemühungen zeigt, langfristig zu einer nachhaltigeren, ressourcenschonenden Landwirtschaft beizutragen.“

Josef Fritz, Winzer am Wagram, betont: „Für mich ist die Nachhaltig-Zertifizierung in Verbindung mit biologischer Bewirtschaftung – wir sind nämlich in Umstellung auf Bio – eine gute Kombination, die den Kunden Sicherheit bei der Auswahl der Weine gibt, in ökologischer Hinsicht als auch in sozialen Bereichen. Uns wurden durch das genaue Aufzeichnen und Nachrechnen unseres Energie-, Material- und Rohstoffverbrauchs viele unnötige und unvernünftige Schritte in der Produktion erst richtig klar.“

In der Wachau erweist sich die Domäne Wachau als Vorreiter der Nachhaltigkeit, obwohl so eine Zertifizierung für eine Genossenschaft ein extrem aufwändiger Prozess ist. Geschäftsführer Roman Horvath: „Für uns ist die Herausforderung, mit und für 250 Winzerfamilien die administrativen und formellen Schritte aufzubereiten. Die Nachhaltigkeits-Zertifizierung ist für uns ein logischer und wichtiger Schritt, die Domäne Wachau, also ein komplexes und vielschichtiges Weingut, schrittweise in die unabwendbare Richtung zu bewegen, nämlich nachhaltig zu wirtschaften und biologisch die steilen Terrassenlagen der Wachau zu bewirtschaften und für die nächsten Generationen zu bewahren. Die Nachhaltigkeits-Zertifizierung war ein Schritt auf dem Weg dorthin, weitere folgen.“

Nachhaltig Austria zertifizierte Weine

92 Falstaff Punkte
0 (0)

Gelber Muskateller Parapluiberg 2020

-23%
50001779.2020
986
1284
SALE
Sie sparen € 2,98 pro Flasche
Normalpreis: € 12,84

€ 13,15 / Liter
verfügbar 
0 (0)

Gelber Muskateller Parapluiberg 2021

1284
 
10% Mengenrabatt
Nur € 11,56 pro Flasche

€ 17,12 / Liter
verfügbar 
93 Falstaff Punkte
0 (0)

Grüner Veltliner Obere Steigen 2020

-16%
68341740.2020
987
1185
SALE
Sie sparen € 1,98 pro Flasche
Normalpreis: € 11,85

€ 13,16 / Liter
verfügbar 
90 Falstaff Punkte
0 (0)

Sabathini Südsteiermark 2020

-22%
66971026.2020
689
887
AKTION
Sie sparen € 1,98 pro Flasche
Normalpreis: € 8,87

€ 9,19 / Liter
verfügbar 
5 (10)

Grüner Veltliner Messwein 1 Liter

837
 
10% Mengenrabatt
Nur € 7,53 pro Flasche

€ 8,37 / Liter
verfügbar 
92 Falstaff Punkte
0 (0)

Riesling Parapluiberg Traisental 2020

4+2gratis
50008378.2020
856
1284
je Flasche (im 6er-Set)
4+2 gratis
Normalpreis: € 12,84

€ 11,41 / Liter
verfügbar 
91 Falstaff Punkte
0 (0)

Grüner Veltliner Parapluiberg Traisental 2020

986
 
10% Mengenrabatt
Nur € 8,87 pro Flasche

€ 13,15 / Liter
verfügbar 
0 (0)

Welschriesling 2020

490
 
10% Mengenrabatt
Nur € 4,41 pro Flasche

€ 6,53 / Liter
verfügbar 
1 2 3 4 ... 37
Willi Klingers spitze Zunge grau breit

Wie hast du's mit der Natur
Die Gretchenfrage des Jahrhunderts gilt für alle

An einem herrlichen Wachauer Morgen vor ein paar Jahren war ich gerade von meinem Quartier in Unterloiben zum Laufen aufgebrochen, als am Fuß des Loibenbergs ein Winzer mit seinem Gelenkstraktor anhielt, um mich zu begrüßen. Es war mein alter Freund Peter Malberg, der mir im Verlauf des kurzen Gesprächs seine Sorgen angesichts des Aufwands, den der Weinbau in jeder Form den Winzern und der Natur abverlangt, schilderte. Keine Frage, Weinbau ist eine Intensivkultur, und die zahlreichen notwendigen Bewirtschaftungsmaßnahmen schlagen sich in der Ökobilanz nieder. „Dabei bin ich eh bio und arbeite so schonend wie möglich. Aber es ist immer noch ein Wahnsinn!“.

Peter hatte angesprochen, was sich vielleicht insgeheim viele Winzer denken, jedenfalls solche, die sich ihres Tuns bewusst sind. Egal ob bio oder konventionell: Jeder ist gefordert, die nach seiner Meinung optimale Balance zwischen Aufwand und Nutzen zu finden und dabei die Umwelt so wenig wie möglich zu beeinträchtigen. Hier kommt ein viel strapazierter und oft auch missbrauchter Begriff ins Spiel: „Nachhaltigkeit“ heißt das Zauberwort, das weltweit in allen Sprachen sowohl in der Politik als auch im Marketing schonungslos und flächendeckend eingesetzt wird. Dabei ist oft nicht mehr erkennbar, ob die Absicht ehrliche Ressourcenschonung im Sinne einer Generationengerechtigkeit, oder nur bloße Reaktion auf eine diesbezüglich höhere Sensibilität bei den Kunden ist.

Eines der ersten Nachhaltigkeitsprogramme im Weinbau startete Neuseeland im Jahr 1995 mit offiziellen Zertifizierungen seit 2002. Heute sind 96 Prozent der Weingartenfläche nach SWNZ (Sustainable Winegrowing New Zealand) zertifiziert, aber nur 10 Prozent davon werden biologisch bewirtschaftet. Angesichts solcher Zahlen können einem schon Zweifel kommen, aber es ist auch wichtig, die Begriffe „biologisch“ und „nachhaltig“ klar auseinanderzuhalten. Auch in Österreich gibt es mit „Nachhaltig Austria“ ein im internationalen Vergleich sehr ambitioniertes Zertifizierungsprogramm, das die Verwendung des Begriffes „Nachhaltigkeit“ im Weinbau regelt. Ich halte dieses Programm insgesamt für sehr gut aufgesetzt, auch wenn immer wieder einzelne Aspekte davon, vor allem aus der Perspektive des Biosektors, kritisiert werden.

Der Hauptvorwurf lautet, dass man eine Zertifizierung als „nachhaltig“ bekommen kann, auch wenn man im Weingarten nicht biologisch arbeitet, also Herbizide, systemische Pflanzenschutzmittel und chemische oder leicht lösliche Dünger einsetzen darf. Wer deshalb das Programm „Nachhaltig Austria“ als Augenauswischerei oder „Greenwashing“ brandmarkt, macht zwei Fehler: Erstens wird damit unterstellt, dass sich nachhaltig zertifizierte Betriebe ein „Bio-Mäntelchen“ umhängen wollen, und zweitens schwingt bei solcher Polemik gleicht das Dogma mit, wonach das B in bio zwangläufig für „besser“ steht.

Dabei macht man es sich zu einfach. Die Frage der Ökobilanz im Weinbau ist viel komplizierter, als die Simplifikationen, die man tagtäglich in der veröffentlichten Meinung hört und liest. Dahinter stehen natürlich auch wirtschaftliche Interessen. Die biologische Bewirtschaftung von Weingärten ist eine mühevolle, kostenintensive Sache, und daher darf niemand den Anschein erwecken, er arbeite biologisch, wenn er diesen Aufwand nicht auf sich nimmt. Hier muss auch für den Kunden absolute Klarheit herrschen, denn ansonsten kommt es zu einer Wettbewerbsverzerrung. Deshalb nochmals in aller Deutlichkeit: Zertifiziert nachhaltig bedeutet nicht biologisch. Punktum. Genauso falsch ist aber auch die Meinung, dass eine bioorganische oder biodynamische Bewirtschaftung automatisch nachhaltiger ist, als eine wohlüberlegt konventionelle. Nachhaltigkeit umfasst ja nicht nur den Bereich der Weingartenarbeit, sondern auch viele andere Bereiche von der Traubenernte über den Ausbau der Weine bis zur Flaschenfüllung. Sparsamer Umgang mit Wasser, Energie, chemischen Düngemitteln und effizienter Einsatz von Maschinen werden unter anderem ebenso positiv bewertet wie zum Beispiel faire Arbeitsbedingungen, oder nachhaltig wirtschaftliches Handeln. Daher habe ich besonderen Respekt vor Betrieben, die sowohl bio- als auch nachhaltig zertifiziert sind. In unserem Sortiment sind das derzeit Bründlmayer, Erwin Sabathi, Markus Huber, Jurtschitsch, Lackner Tinnacher, Loimer, Sattlerhof, Stadlmann, Tement und Winkler-Hermaden.

Die Gretchenfrage „Wie hast du’s mit der Natur“ muss also jeder für sich beantworten, egal ob Produzent oder Konsument. Ich habe mir jetzt ein Klimaticket gekauft, und fahre erstmals statt mit dem Auto per Bahn in den Kurzurlaub. Das ist mein Beitrag. Ich bin ja kein Winzer.

Ihr Willi Klinger