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Inspiration Themen Veltliner ist nicht gleich Veltliner

Veltliner ist nicht gleich Veltliner

Roter und Grüner Veltliner im Vergleich

roter veltliner gruener veltliner

Okay, das Match ist unfair. Nur rund 260 Hektar gibt es noch vom sagenumwobenen Roten Veltliner, hauptsächlich an den Lösshängen des Wagram bis hinunter nach Krems. Der Grüne Veltliner hingegen hat seinen Siegeszug als Paradesorte der österreichischen Weinlandschaft so erfolgreich geführt, dass er fast ein Drittel der landesweiten Rebfläche einnimmt. Das war jedoch nicht immer so. Noch vor hundert Jahren notierten die Autoren Babo und Mach in ihrem Standardwerk „Handbuch des Weinbaues und der Kellerwirtschaft“, dass Roter Veltliner die verbreitetste Sorte Niederösterreichs ist. Doch die Weinwirtschaft hat sich entwickelt, Lenz Moser hat mit der Hochkultur den Weinbau revolutioniert und der Grüne Veltliner erwies sich als einfacher in der Handhabung und ideal für gute Erträge.

Interessanterweise sind die so ähnlich klingenden weißen Rebsorten gar nicht miteinander verwandt. DNA-Analysen haben ergeben, dass der Grüne Veltliner vom Traminer und von der Sankt Georgener Rebe abstammt. Die Ahnen des Roten wurden noch nicht entdeckt, doch er selbst ist als Elternteil vieler anderer Sorten, zum Beispiel des Neuburgers, Rotgipflers und Zierfandlers, identifiziert worden. Und obwohl es der Name vermuten lässt, konnte die Abstammung beider Reben aus dem italienischen Veltlin-Tal ebenfalls nicht bewiesen werden. Der Grüne Veltliner ist genau genommen mit keinem der anderen Veltlinersorten (es gibt noch Braunen und Frühroten) verwandt und es wird vermutet, dass es sich bei der Namensgebung um eine Verwechslung handelte.

Der Erfolg des Grünen Veltliners liegt vor allem in seiner Vielschichtigkeit. Sein Spektrum erstreckt sich vom einfachen, erfrischenden Heurigenwein bis zum tiefgründigen, cremigen Spitzenwein. Sind für den Grünen Veltliner Pfeffrigkeit und Würze typisch, oft einhergehend mit Pfirsichfrucht, so steht der Rote mehr für Apfel- und Beerenfrucht, manchmal mit Anklängen von Nüssen und Rosen. Im Geschmack kann der Rote Veltliner eine kräftigere Säure als der Grüne aufweisen und erzeugt körperreiche, volle Weine mit langem Lagerpotenzial.

Mantlerhof

Sortiment Roter und Gr. Veltliner

Der Rote Veltliner ist eine wenig gezähmte, alte Sorte, der man großartigen Wein erst abringen muss. Ihr einzigartiger Stil kann mit international etablierten Sorten mithalten. Der Grüne Veltliner ist gebändigt und war immer schon Balsam für die Seele.
Josef Mantler
mantlerhof

Mantlerhof

Seit 1814 bewirtschaftet die Familie Mantler den frühklassizistischen ehemaligen Lesehof des Stiftes Admont am Hauptplatz von Brunn im Felde. 15 Hektar Grüner und Roter Veltliner sowie Riesling und Neuburger werden hier ökologisch bewirtschaftet. Als Gründungsmitglied der Österreichischen Traditionsweingüter erarbeitete Sepp Mantler die Ziele der Gruppe mit. Heute führt die Familie den Betrieb gemeinsam in ein neues Zeitalter. Zeitlos ist dabei nicht nur die innige Hingabe zum Roten Veltliner, sondern auch zum Grünen.

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Fritsch

Sortiment Roter und Gr. Veltliner

Der Rote Veltliner brilliert durch Noten nach reifen Äpfeln, Orangenschalen und Nüssen, aber nur, wenn alle Handgriffe im Weinberg stimmen und im Keller sorgsam begleitet wird. Biodynamie schafft diese Möglichkeit, die auch der Grüne zu schätzen weiß.
Karl Fritsch
Karl Fritsch

Fritsch

Karl Fritsch aus Oberstockstall am Wagram bewirtschaftet seine Weingärten aus Überzeugung nach biodynamischen Richtlinien und ist obendrein Mitglied der Österreichischen Traditionsweingüter sowie der respekt-BIODYN-Gruppe. Zu den 25 Hektar Rebfläche gehören so klingende Lagennamen wie Mordthal, in der steinzeitliche Reste von Mammuts gefunden wurden. In diesen ausgesuchten Lössweingärten erblüht der Grüne Veltliner zu schönster, frischer Wiesenblüte. Der Rote Veltliner spielt hier eine – wenn auch feine und unfiltrierte – Nebenrolle.

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Josef Fritz

Sortiment Roter und Gr. Veltliner

Der Rote Veltliner gibt uns die Chance, mit wertvollen, langlebigen Weinen eine persönliche Charakteristik zu definieren, die sonst nirgends zu finden ist. Der Grüne hingegen ist der größte Allrounder der österreichischen Weinlandschaft.
Josef Fritz
josef fritz

Josef Fritz

Josef Fritz hingegen sieht den Roten im Zentrum seines Schaffens. Das Österreichische Traditionsweingut in Zaußenberg am Wagram hält je fünf Hektar Roten und Grünen Veltliner sowie weitere fünf Hektar anderer Sorten. Er baut den Roten Veltliner frisch und fruchtig, aber auch tiefgründiger aus den Einzellagen der tertiären Lössterrassen der Lage Mordthal aus und sieht ihn als Diva mit Kultpotenzial.

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Setzer

Sortiment Roter und Gr. Veltliner

Egal ob Roter oder Grüner Veltliner – die Weine von den Setzers strahlen Spaß und Freude aus. Speziell der 2020er Jahrgang besticht durch Frucht und Frische, geprägt von den leichten, kalkreichen Böden am Fuß des Manhartsbergs.
Hans Setzer
setzer

Setzer

Das Weingut Setzer in Hohenwarth im südwestlichen Weinviertel ist ein weiterer intensiver Verfechter des Roten Veltliners. Über viele Jahre war er der einzige im WEIN & CO Sortiment. Uli und Hans werden inzwischen stark von ihren Kindern Marie-Theres und Eugen unterstützt. Neben dem Roten Veltliner setzt Setzer stark auf den klassischen Grünen Veltliner Weinviertel DAC mit seinem typischen Pfefferl und auf die gehaltvolleren DAC-Reserven. Ein Beispiel für letztere ist der würzig-tiefgründige Kirchgarten vom höchsten Weingarten Hohenwarths, der mit einem hier so seltenen Sandsteinboden gesegnet ist.

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Das kurze Fazit lautet also wie folgt:
Anstatt sie gegeneinander antreten zu lassen, gönnt man sich lieber ein paar Gläschen und huldigt dabei jeweils den Vorzügen dieser urigen Rebsorten. Prost!

wagram