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Nonfood Bücher & Zeitschriften

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buecher

Die Leidenschaft für sinnlichen Genuss ist uns von Grund auf eingeprägt, aber wer zu den feinsten Genüssen vordringen will, muss sie sich erst auf die eine oder andere Art erschließen. Durch aufmerksame Praxis, konzentriertes Verkosten und Inhalieren von Düften, aber auch durch theoretische Beschäftigung vertieft man nicht nur das Wissen, sondern auch die Fähigkeit zum Genuss. Im besten Fall sorgen Kochbücher, Ratgeber und Guides sowohl für ausgezeichnete Unterhaltung als auch für Orientierung und Inspiration in der komplexen Welt der Weine, Spirituosen und Delikatessen.

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Wein Guide 2021/2022

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Das ultimative Handbuch für Gin & Tonic

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Der große Weinatlas

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Wein in Österreich. Die Geschichte

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Wein – die große Schule

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Der kleine Johnson Weinführer 2022

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Der Weinbaupionier Anton Kollwentz

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Wine in Austria. The History

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Weinland Deutschland

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Willi Klingers spitze Zunge grau breit

Wie wird man Weinkenner?
Die Kurzformel: reden, kosten, reisen und vor allem lesen

Der sehr aktive Food & Wine Spezialist der Oberösterreichischen Nachrichten, Philipp Braun, publizierte kürzlich einen lesenswerten Artikel über den Mühlviertler Speck unter dem Titel „Ohne Rauch geht’s nicht“. Darin zitiert er einen der besten Speckmacher, der die Frage, von welchem Fleischteil das jeweilige Stück stammt, mit der Bemerkung abtut: „Die Namen dafür sind nicht wichtig, Hauptsache ist, die Qualität passt.“ Hier irrt der Mann, denn es geht sehr wohl auch um die exakte Bezeichnung. Wer je Karl Mair vom Pretzhof in Südtirol über seine Produkte reden gehört hat, weiß, was ich meine: „Sapore“ (Geschmack) und „Sapere“ (Wissen) sind die Grundlagen des Genusses. Der rein sensorische Aspekt des Produkts ist nur ein, wenn auch sehr wichtiger, Teil seiner Qualität. Man muss auch etwas wissen, um richtig schmecken zu können.

Beim Wein geht es gar nicht anders. Eben erst saß ich mit zwei Tischlern nach der Arbeit in einem netten Restaurant beim Nachtmahl. Einer der beiden trinkt kaum Alkohol, der andere schon, aber auch er sagt: „Beim Wein kenne ich mich nicht aus. Ich kann nur sagen, was mir schmeckt.“ Doch mit ein paar gezielten Fragen lockte ich den Spitzenmann an der Stichsäge aus seiner bescheidenen Reserve, und schon waren wir samt dem halben Asketen in einem improvisierten Basisseminar. Schließlich kam der Genussspecht von den zweien bei dem von mir empfohlenen 2019er Rotwein aus dem Burgenland ordentlich ins Grübeln: So viel Körper, Komplexität, Länge und Gerbstoff hatte er noch nie erlebt. Aber ich bin sicher, dass ihn dieses Geschmackserlebnis nicht mehr loslässt.

Am Anfang geht es also um Interesse und Leidenschaft für das Thema Wein. Sie entscheiden, ob jemand nur ein paar Adabei-Sprüche mitkriegt oder seinen Geschmack ernsthaft entwickeln wird. Dabei kann der persönliche Kontakt mit Menschen, die von Wein etwas verstehen, für den interessierten Anfänger eine Initialzündung auslösen. Für mich persönlich waren es die Weinjournalisten Viktor Siegl und Michael Prónay, die mir den Weg im anfänglichen Dickicht der Materie wiesen und mich auch zu spannenden Verkostungen einluden. Kosten ist wichtig, aber dabei braucht es auch Schulung, denn am Anfang kommt einem dabei vieles durcheinander. Man muss lernen, Struktur in die geschmackliche Erforschung und Beschreibung von Weinen zu bringen. Erst dann kann man sich an eine fachliche Beurteilung heranwagen. Und so lautet meine Kurzformel für alle, die mehr über Wein wissen wollen: reden, kosten, reisen, lesen. Nur so vermag man den Kontext zu ergründen, der jeden Wein definiert: Herkunft, Klima, Boden, Rebsorten, Produktionsmethoden, Betriebe und Menschen mit ihrer ganz persönlichen Philosophie. Am anderen Ende steht die Frage, wie sich der fertige Wein am besten präsentiert: Lagerung, Trinkreife, Temperatur, Service, Gläser, Speisenkombinationen – das weite Land der Weinkultur! Man kann natürlich vieles „live“ am besten erleben, aber oft fehlt die Zeit, sich nur darauf zu verlassen. Somit kommt ein ganz wichtiger „Booster“ für den Erwerb von Weinwissen, aber auch für die Steigerung des Genusses bei Wein und Essen ins Spiel: lesen!

Für mich war das bahnbrechende Buch „Die großen Weine Österreichs“ des kürzlich verstorbenen Falstaff-Gründers Helmut Romé ein echtes Schlüsselwerk. Ich behaupte, dass das Lesen und Studieren von guten Weinbüchern und Fachmagazinen neben dem Besuch von Wein ABCs und Basisseminaren die Grundlage dafür ist, dass man sich bei Degustationen, auf Weinreisen oder auch vor einem Weinregal nicht wie im falschen Film fühlt. Aus dem Dschungel der Jahr für Jahr erscheinenden Titel möchte ich Ihnen daher einige persönliche Empfehlungen geben.

Niemand hat das Grundwissen für Nicht-Fachleute besser zusammengefasst, als der meistgelesene Weinbuchautor deutscher Sprache, Jens Priewe, in seinem vielfach ausgezeichneten Werk „Wein – die große Schule“. Wenn Sie diese 300 Seiten einmal gut durchackern, haben Sie eine solide Basis für weitere vertiefende Abenteuer mit immer besserem Weingenuss. Mit seinem aktuellen Buch „Einfach Wein“ schafft es der in New York erfolgreiche Tiroler Sommelier Aldo Sohm, auch ein junges Publikum für das Thema zu begeistern. Für das schnelle Nachschlagen und vor allem die fantastischen Kurzzusammenfassungen des Wesentlichen von Ländern, Gebieten, Sorten und Produzenten ist „Der kleine Johnson“ seit 40 Jahren der bestverkaufte Taschenweinführer. Die Skala der Weinkennerschaft ist nach oben offen. Irgendwann landet jeder beim großen Weinatlas von Hugh Johnson und Jancis Robinson, der Bibel für Weinakademiker und Masters of Wine. Wenn Sie dieses Buch studiert haben, brauchen Sie von mir sicher keine Lesetipps mehr.

Ihr Willi Klinger