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SUMMARY:Teseo
DESCRIPTION:<h2>TESEO</h2><p><strong>Dramma tragico in fünf Akten (1713) |&nbsp;Musik von Georg Friedrich Händel |&nbsp;Librettovon Nicola Francesco Haym</strong></p><p>In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln |&nbsp;Neuproduktion des Theater an der Wien | Aufführung: 16. November 2018, 19:00 Uhr</p><p style="text-align: justify;">Georg Friedrich Händel hatte sich 1711 mit <em>Rinaldo </em>in London vorgestellt und einen überwältigenden Erfolg errungen. Mit <em>Il pastor fido</em> wollte er gleich 1712 daran anknüpfen – aber diese Oper floppte. Vor allem die im Vergleich zu <em>Rinaldo</em> armseligen Dekorationen wurden kritisiert. Händel griff deshalb als nächstes zu einer Vorlage, die eine üppige neue Ausstattung verlangte: Er ließ sich <em>Thésée </em>(1675), eine der berühmtesten französischen Opern mit Text von Philippe Quinault und Musik von Jean-Baptiste Lully ins Italienische übertragen. Im Gegensatz zum Schema italienischer Opern finden sich hierin Chor, tragische und komische Szenen in unterhaltsamem Wechsel und wunderbare, magische Ereignisse um die eifersüchtig rasende Zauberin Medea. Mit Teseo wollte Händel die französische Oper mit Mitteln der italienischen neu erfinden. Die vielfältige Handlung inspirierte ihn auch in der Tat zu einem außerordentlichen musikalischen Reichtum mit zwei Chornummern, Duetten und Ariosi. Obwohl Teseo der Titelheld ist und die meisten Arien zugeteilt bekam, steht Medea im Mittelpunkt. Sie erscheint erst im zweiten Akt, beherrscht dann aber die Szene, und wie so oft in seinen Opern nimmt Händel durch seine Musik Partei für die Scheiternde. Zunächst erleben wir Medea mit milder, freudiger Musik, sie hofft auf Erfüllung ihrer Liebe, steht helfend an der Seite König Egeos und der Athener. Als sie die Aussichtslosigkeit ihrer Sehnsucht erkennen muss und mit ihrer Magie zerstörerisch eingreift, wird sie furchteinflößend. Händel legt die Rolle aber so an, dass man ihren Schmerz mitfühlen und ihre Wut als berechtigt empfinden muss. Höhepunkte sind Medeas koloraturenreiche Furienbeschwörung sowie ihre letzte Arie „Moriro ma vendicata“ – „Ich sterbe, aber gerächt“. Entsprechend den Themen „Sterben und Rache“ umfasst die musikalische Ausdruckskraft in dieser Arie ergreifende Klage im Adagio und Aggressivität in virtuosen Koloraturen. Händel&nbsp; gelang es, mit Teseo das Wohlwollen des Publikums zurückzugewinnen, aber finanziell war es ein Fiasko: Die Ausstattung für die Zauberwelt verschlang&nbsp; Unsummen, und nach der zweiten Vorstellung brannte der Theaterdirektor mit den Kasseneinnahmen durch.</p><h4 style="text-align: justify;"><strong>Die Weine:</strong></h4><p>Altesino <em>Brunello di Montalcino 2013 </em><br> Antinori <em>Vermentino Bolgheri DOC 2017 </em><br> Tenutae Lageder <em>Lagrein Conus Riserva 2015 </em><br> Valdonica <em>Saragio 2012 </em><br> Tenuta Degli Dei <em>Chianti Classico Forcole 2015 </em><br> Jermann <em>Pinot Grigio 2017 </em><br> Nino Franco <em>Prosecco Grave di Stecca Brut 2013 </em></p>
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DTSTART:20181116T173000
DTSTAMP:20260523T011700
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