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Altesino: Montalcinos erster Grand Cru
Altesino hat zweifellos eine Pionierstellung in Montalcino inne. Dabei hatte Claudio Basla, der das Weingut an die Spitze des italienischen Weinbaus führte, wenig Branchenkenntnis.
Basla stieß 1972 zu Altesino, seine geringe Erfahrung machte er durch enormes Talent und rasche Auffassungsgabe wett. Er war es, der 1973 die berühmte Lage Montosoli mit Brunello-Klonen auspflanzte, fünf Hektar, die sich nach Nordwesten neigen und tagsüber von der Sonne und nachts von den niedrigen Temperaturen profitieren. Außergewöhnlich ist auch der Boden, aufgrund seiner lockeren Strukturierung „Galestro“ genannt, in den die Rebstöcke tief ihre Wurzeln graben. Das Ergebnis ist ein Brunello, der mit seinem ersten Jahrgang 1980 Geschichte schrieb: als erster Grand Cru des Montalcino. Das renommierte Fachmagazin Wine Spectator adelte Montosoli gar als zweitbeste Einzellage Italiens.
Bis heute ist dieser Brunello ein Garant für Eleganz und Komplexität. Claudio Basla über die Qualität: „Der Montosoli liefert auch in klimatisch weniger guten Jahren sehr gute Trauben. Aber in guten Jahren sind sie außergewöhnlich!“